Unsere Jobbörse: Luciana für Lucianer!
Liebe Ehemalige!
Die Jobbörse stellt sich neu vor!
Sicher erinnert ihr Euch an die Bitte, Euch an der Jobbörse ('Luciana für
Lucianer') zu beteiligen.
Viele haben sich bereits eingetragen und erklärt mitzumachen, aber wir streben
nach Höherem.
Für diejenigen denen die Jobbörse neu ist, hier ein up date:
Die
"Luciana Jobbörse" bietet den Schulabgängern den Service
an, sich mit Ehemaligen kurz zu schließen und zu unterhalten (z. B. über
Studium, Lehrstelle oder Auslandserfahrungen etc.).
Ziel ist es, durch diese Gespräche ein Praktikum, eine Lehrstelle oder letztendlich
vielleicht sogar einen Job vermittelt zu bekommen.
Das Angebot gilt selbstverständlich für alle Schüler und Ehemalige,
auch für diejenigen ehemaligen Schüler, die sich umorientieren möchten
(d.h. das Alter der Ehemaligen spielt keine Rolle).
Das Projekt läuft jetzt, auch um den Datenschutz und die Vertraulichkeit
zu gewährleisten anders als vorher geplant, über einen Pool. Ansprechpartner
und Adresse dieses Pools ist Minka Wildberger:
m.wildberger@lucianer.de
Wir alle wissen, wie hilfreich so etwas in unserer Zeit sein kann. Unterstützt
diesen Service!
WIE?
Alle Ehemaligen sind gebeten sich ins Netz zu setzen unter minka.jobboerse@web.de.
Bitte nennt:
- Ausbildung
- Job
- Wohnort
- und wie, wann Ihr am liebsten erreichbar seid.
Denkt auch daran, dass eine neue Adresse, Telefonnr., Mailadresse im Forsthaus
gelistet werden soll, schickt diese bitte per Post oder Mail, damit wir Euch/uns
nicht aus den Augen verlieren an die Forsthaus Adresse!
Das war es schon. Ist doch ganz einfach und alles Weitere erfahrt Ihr dann.
Für die, denen das Internet ein Graus ist, bitte meldet Euch direkt im Forsthaus
(schriftlich und mündlich ist willkommen!).
INSTITUT LUCIUS
FORSTHAUS
61209 ECHZELL
TEL: 06008 466
Euch und Euren Familien ein frohes Fest (welches auch immer Ihr begeht!) und
ein glückliches 2006!
Herzlichst
Eure Minka
Seit Januar 2006: Berufsvorbereitende 'Burggespräche' für die Oberstufe
Im Januar 2006 wurden die geschätzten 'Mittwochsgespräche' wieder aufgenommen! 'Mittwochsgespräche'? Sie nennen sich nun 'Burggespräche' und ich möchte sie für "nicht Kenner" nochmal kurz darstellen.
'Mittwochsgespräche' heissen nun 'Burggespräche '
Es handelt sich hierbei um eine Veranstaltung der Internatsschule Lucius
in Zusammenarbeit mit dem Luciana e.V., die es sich zur Aufgabe gemacht haben
in der Burg in Echzell, der Oberstufe (den Klassen 12 und 13) einen kurzen, aber
intensiven Einblick in verschiedene Berufsbilder zu ermöglichen.
Vorträge über Berufe
Beides ist insoweit möglich, da wir verschiedene Referenten aus unterschiedlichen
Bereichen (Ehemalige und auch Freiwillige, die nicht in unserem Internat waren)
gebeten haben, nacheinander einen 10-minütigen Vortrag über ihren Werdegang
und den jetzigen Beruf zu halten.
Damit es nicht zuviel wurde, haben wir uns auf 5 bis 7 Referenten beschränkt
und die Vorträge auf 2 Abende verteilt. Nach den wirklich hervorragenden Vorträgen
hatten die Schüler die Möglichkeit bei einem Imbiss alle Fragen zu
stellen, die noch offen waren.
Den Schülern wurde wahrlich viel geboten. So konnten sie am ersten
Abend klassische Berufe wie Arzt, Versicherungsmarkler, Strafverteidiger, IT-
Spezialist und auch exotischeres, wie Radiomoderator und Pressesprecherin, ganz
unverkrampft anders kennenlernen.
Bunte Mischung vieler Berufe
Am zweiten Abend im Februar setzten wir die Gruppe aus einer Psychoanalytikerin,
einer Bauingenieurin, einem Gastronom, einem Innen- und Gartenarchitekt und einem
Werbefachmann zusammen. Die bunte Mischung war perfekt, obwohl noch der ein oder
andere Wunsch offen blieb (z.B. Pilot, Zahnarzt, Schauspieler), sprach die
Stimmung für eine Fortsetzung der Burggespräche.
Begeisterte Schüler - zufriedene Referenten
Die Schüler waren begeistert und die lieben Vortragenden empfanden
es als eine Bereicherung. Den größten Dank verdienen hier ganz deutlich
die vielen Freiwilligen, die sich an einem Wochentag abends nach Echzell begaben,
um (zum Teil ja völlig unwissend was sie erwartet) ihre Freizeit für
fremde junge Menschen zu opfern und ihnen wirklich faszinierende Möglichkeiten
aufzuzeigen.
Macht mit!
Falls einer von Euch, Ihr lieben Leser, Zeit und Lust hat mitzumachen,
dann meldet euch im Forsthaus. Wir freuen uns über jeden, der sich traut!
Wir halten Euch in jedem Fall auf dem laufenden und damit verbleibe ich
herzlichst
Eure Minka Wildberger
Burggespräch: Etiquette
„Never wear brown after five“
Zu einem Burggespräch über Etiquette lud die Leiterin des Oberstufeninternats
Vera Kissner am 31. Januar die Klassen 11 bis 13 in die Echzeller Burg ein. Freiherr von Knigge stand Pate zum Vortrag von Dr. Wolf-Dietrich
von Ohlen, der eigens aus Detmold angereist war. Der Mediziner, ehemals Schüler am Internatsgymnasium Lucius, führte die Schülerinnen
und Schüler in die trickreiche Welt der Benimmschule, ein.
„Früher hat man das ja im Tanzkurs gelernt,“ bemerkte
Oliver Schütz aus der 13. Klasse. Aber gute Sitten wollen nicht nur gelernt, sie wollen auch täglich geübt werden, nahm
von Ohlen den Schülern gleich zu Anfang die Erwartung, Benehmen im Schnelldurchlauf zu lernen: „Gute Sitten sind wie ein englischer
Rasen – er will täglich gemäht werden.“ Das elegante Entkernen von Mirabellen, die Platzierung eines Ehrengastes,
das unauffällige Entfernen einer verirrten Fischgräte – all dies waren Beispiele aus der Benimmschule für Schülerinnen
und Schüler. Ungläubig fragte ein Schüler: „Ist es richtig, sich auf einer Veranstaltung danach zu erkundigen, wo
sich die Damentoilette befindet, damit ich einer Dame im Falle eines Falles den richtigen Weg weisen kann?“
„ Unbedingt“,
befand von Ohlen. Und dieses Beispiel fügte sich gut ein in ein Szenario, in dem man durch galantes Benehmen an Sicherheit gewinnt. „So
können Sie sich in Gesprächen frei und sicher fühlen – und sich ganz auf Ihren Partner, Ihre Partnerin konzentrieren,“ schilderte
der Mediziner die Vorteile einer souveränen Handhabung von Benimmregeln.
„sich top verkaufen“
Lebenslauf, Anschreiben, Bewerbungsgespräche – auch dies eine Welt voller Fußangeln,
wie Herr von Ohlen zu berichten wusste. Eingangs stellte er eine Trias aus drei Kreisen vor: „Ich will, ich bin, ich kann“.
Die Schnittmenge dieser drei Kreise bilde die eigene konzentrische Mitte – für Jugendliche vielleicht eine noch etwas unklare
Masse. Anschließend stellte von Ohlen verschiedene Musterlebensläufe vor, interessant hierbei, den Wechsel des nüchternen
traditionellen Lebenslaufes hin zu einem modern und individuell gestalteten Lebenslauf zu sehen, der fast schon eher einem Verkaufsprospekt
gleicht. Auch für das Bewerbungsgespräch gilt: „Wichtig ist es, sich gut zu verkaufen,“ erklärte von Ohlen.
Es sei keine Schande, zu einer Frage nichts zu wissen: „Aber – wie verkaufe ich mein Nichtwissen?“
Darin übte
sich an diesem Abend Max Cortese aus Klasse 12.
Freiwillig
und mit Feuereifer stellte er sich einem fiktiven Bewerbungsgespräch (mit Frau Kissner als Vorzimmerdame). Zweifelsfrei
schilderte Max seine Vorliebe für die klassische Literatur (unterbrochen nur von dem Raunen und Staunen seiner Mitschüler – vielleicht
sind sie auch vor Lachen gestorben...). Befragt nach der Gretchenfrage aus Goethes Faust, konnte der Schüler jedoch nur beredt schweigen.
Von Ohlen ließ ihn und die Zuhörer aber nicht lange im Ungewissen: „Nun sag, wie hast du`s mit der Religion? Du bist
ein herzensguter Mann, allein ich glaub, du hältst nicht viel davon.“ Doch dem Gespräch folgte immerhin eine fiktive
Einladung zum Geschäftsessen am selben Abend. Und auch für eine solche Situation hatte der Benimm-Trainer einen guten Rat: „Never
wear brown after five“. Etiquette wird eben mit allen Sinnen aufgenommen. Man fühlt es nicht nur, man sieht es auch.
Nicht überliefert
sind seine Etiquetteregeln für nächtliches Klavierspielen in der Weinscheune von gegenüber, zu der er die Schülerschaft
noch einlud - but it might have been something like: „Never play a piano not tuned up after six.“
Burggespräch: Greenpeace zu Gast
Windkrafträder versus Hochspannungsmasten
Was ist schöner für das menschliche Auge in der Landschaft: Windkrafträder,
die Strom ökologisch produzieren oder Hochspannungsmasten, die via Kabel Strom (aus fossilen oder nuklearen Quellen) in unsere Haushalte
transportieren?
Dies war eine der vielen kontrovers diskutierten Fragen zwischen den OberstufenschülerInnen und Vertretern der Umweltschutzorganisation
Greenpeace im Rahmen eines Burggespräches im Oberstufeninternat in der Burg.
Nachdem die Greenpeace-Mitarbeiter bei ihrem Besuch vor zwei Jahren den Klimawandel anhand der immensen Gletscherschmelze anschaulich
darlegten, ging es diesmal eher darum, was ein jeder, jung oder alt, gegen den Klimawandel und die Umweltzerstörung tun kann. Und
da gibt es, so die engagierten Mitstreiter von Greenpeace, jede Menge zu tun , egal ob im Energiesektor oder im Lebensmittelbereich.
Jede Menge kritische Nachfragen gab es aber auch aus dem Publikum zu der Art und Weise, wie Greenpeace versucht, gegen den drohenden ökologischen
Kollaps vorzugehen. Doch die Greenpeacer ließen sich davon nicht aus dem Konzept bringen und beantworteten jede Frage bereitwillig
und ausführlich.
Was bleibt in Erinnerung von dieser Veranstaltung? Die Auffüllung einiger Wissenslücken, der Abbau einiger
Vorurteile, das Beibehalten einiger Sorglosigkeiten und einige Aha-Erlebnisse. Und der Wunsch, bei einem potentiell weiteren Besuch von
Greenpeacern doch bitte Bilder spektakulärer und waghalsiger Aktionen zu sehen. Doch solche Aktionen sind nur ein kleiner Bruchteil
der Greenpeace-Arbeit weltweit, wie die ehrenamtlich arbeitenden Greenpeace-Mitarbeiter erklärten.
(ch)
Burggespräch: Und was verdient dann ein Manager im Jahr?
Diese
Frage und viele andere wusste Bernhard Fischer Studienberater und verantwortlich für das „ personal recruting“ an
der International School of Management in Frankfurt, kompetent und fröhlich zu beantworten. Im Rahmen der BurgGespräche stellte
er den Schülerinnen und Schülern des Oberstufeninternats die Studiengänge–Bachelor - und Master für Internationales
Management, Tourism & Event Management, Business Management und Corporate Finance, Accounting, Taxation & Law- der Privaten Hochschule
vor. Der Studienberater machte den angehenden Abiturientinnen und Abiturienten aber auch klar, dass vor dem Bezug des Managergehaltes
ein straff organisiertes, mehrjähriges Studium liegt. In enger Zusammenarbeit mit namhaften Firmen im In- und Ausland werden die
Studenten der ISM jedoch von Anfang an optimal betreut und gefördert- Sprachkurse und mehrwöchige Auslandsaufenthalte an Partneruniversitäten
in der ganzen Welt sind selbstverständlich.
Für das Studium an der ISM sprechen auch die kleinen Studienkurse, in denen ein zügiges Lernen und die persönliche Betreuung
durch die Professoren und Gastdozenten gewährleistet werden kann. Das Studium unter diesen guten Bedingungen hat natürlich
auch seinen Preis und so fühlten sich die Schülerinnen und Schüler doch auch veranlasst nach Stipendien und Finanzierungsmöglichkeiten
zu fragen.
Eine Erkenntnis dieser interessanten Veranstaltung:
Das Jahresgehalt eines Managers könnte man auch schon zu
Beginn des Studiums gebrauchen...
(vk)
Jobbörse